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Sonnenblumen erfreuen uns im Sommer

Donnerstag 25. August 2016
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Landkarte von Sachsen
Freistaat Sachsen

Der Freistaat Sachsen (obersorbisch: Swobodny stat Sakska) ist ein Land im östlichen Teil Mitteldeutschlands.
Das 1990 neu gegründete Land führt, wie schon von 1919 bis 1933 als Gliedstaat des Deutschen Reichs (Weimarer Republik), die Bezeichnung Freistaat als historisches Analogon zum Begriff Republik. Benachbarte Länder sind Brandenburg im Norden, Sachsen-Anhalt im Nordwesten, Thüringen im Westen und Bayern im Südwesten. Im Süden grenzt das Land an Tschechien und im Osten an Polen. Landeshauptstadt ist Dresden.
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Der Schild des Sächsischen Wappens wird neun Mal von Schwarz und Gold geteilt.
Ein aus Sicht des Betrachters von links oben nach rechts unten verlaufender grüner Rautenkranz teilt den Schild. Die Rauten im Sachsenwappen beziehen sich sehr wahrscheinlich darauf, dass die Herzöge von Sachsen-Wittenberg um 1200 auf die Stammlande ihres Fürstengeschlechtes in Niedersachsen-Lauenburg verzichteten. In ihrer Formgebung entsprechen die Rauten Schmuckformen der Gotik.
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Das Land unter der weiß-grünen Flagge gründet seinen Ruf von jeher auf friedlichen Handel und Wirtschaft, Kultur und Geist. Kein Wunder, dass die sächsische Geschichte eher mit den blauen Schwertern des Meissener Porzellans glänzt als mit militärischen Erfolgen.
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Für glanzvolle Höhepunkte sorgt auch die kulturelle Vielfalt des Freistaats. Beispiele dafür findet man nicht allein in den großen Zentren wie der Landeshauptstadt Dresden, Leipzig oder Chemnitz. Auch kleine Dörfer im Erzgebirge oder dem Zittauer Gebirge haben ihren unverwechselbaren Charme. Einzigartige Landschaften von der Leipziger Tieflandbucht mit ihren fruchtbaren Böden bis hin zur malerischen Sächsischen Schweiz inspirieren die Sachsen ebenso wie die vielen Touristen, die jedes Jahr den Freistaat besuchen. Immer wieder werden den Sachsen, zu denen auch Sorben, Niederschlesier und Vogtländer gehören, Reiselust und Weltoffenheit, Gemütlichkeit und Herzenswärme nachgesagt.
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Sachsen ist einzigartig - das gilt für Land und Leute. Die sächsischen Regionen sind nicht nur geschichtlich und kulturell geprägt, sondern haben den Sprung in die Moderne geschafft. Das größtes Kapital sind die Menschen und ihre kreativen Ideen, die das Land und das Leben bereichern.
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Historisches
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Die Bezeichnung »Freistaat« verweist auf die demokratische Tradition Sachsens.
Die Entsprechung des französischen Wortes »République« betont, dass das Land nicht von einem Souverän, sondern von seinen freien Bürgern regiert wird. Über einhundert Jahre war Sachsen Königreich. Davor war es Kurfürstentum, Herzogtum und Markgrafschaft. Als nach Ende des Ersten Weltkriegs in Deutschland die Monarchie abgeschafft wurde, rief ein Arbeiter- und Soldatenrat am 10. November die »Republik Sachsen« aus. Drei Tage später dankte König Friedrich August III. ab. Die Bezeichnung »Republik« hatte nicht lange Bestand, und der deutsche Begriff »Freistaat« war bald erfolgreicher.
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Im Februar 1919 wurde die erste »Sächsische Volkskammer« gewählt. Als sie am 28. Februar das »Vorläufige Grundgesetz für den Freistaat Sachsen« verabschiedete, wurde die Bezeichnung amtlich. Auch die am 1. November 1920 beschlossene endgültige Verfassung behielt diesen Begriff bei. Mit dem »Gesetz über die Gleichschaltung der Länder mit dem Reich« vom 31. März 1933 wurde der Freistaat abgeschafft und mit ihm die Regierungsform der parlamentarischen Demokratie. Auch in der DDR spielte der Freistaat keine Rolle. Das Landesgebiet wurde in drei Verwaltungsbezirke aufgeteilt. Erst nach der Friedlichen Revolution in Deutschland knüpfte man bei der Wiedereinführung der Länderstruktur im Jahr 1990 erneut an die demokratische Tradition des Freistaates an.
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Privilegien oder rechtliche Besonderheiten hat der Freistaat Sachsen gegenüber anderen Bundesländern keine, wohl aber sehr viel ältere staatliche Traditionen.


Quelle/ Textauszüge von: www.sachsen.de / www.wikipedia.de
Grafik: WebCom-DATA Internetdienstleistungen www.webcom-data.de